Onboarding

Unter dem Begriff werden alle Maßnahmen eines Unternehmens verstanden, die zur sozialen und systematischen Integration neuer Mitarbeiter ins Team beitragen.

Onboarding

Unter dem Begriff werden alle Maßnahmen eines Unternehmens verstanden, die zur sozialen und systematischen Integration neuer Mitarbeiter ins Team beitragen.

Welche Ziele verfolgt das Onboarding?

Vom ersten Tag an soll die Mitarbeiterbindung so eng wie möglich gestaltet werden. Das kennenlernen der Unternehmenskultur, der Struktur, sowie der Prozesse führt zur Identifikation.

Die Mitarbeiter sollen zufrieden sein mit der Art ihrer Tätigkeit und sich mit ihrem Sinn identifizieren. Werden sie wertgeschätzt und erleben ihre soziale Integration, fühlen sie sich wohl und werden schnell produktiv.

Durch eine Balance aus neuen Herausforderungen und bekannten Abläufen wird die höchste Arbeitsproduktivität erzielt.

Je schneller sie sich in das neue Arbeitsumfeld einfügen können, desto besser entwickelt sich die Eigeninitiative und Motivation. Erste Erfolge im neuen Unternehmen bieten den Mitarbeitern wertvolle Bestätigung. Hieraus entsteht langfristig eine positive Bindung an das Unternehmen.

1. Vorbereitung

Wie fast überall im Leben liegt in der Vorbereitung 80% des Erfolges.

Für das Onboarding bedeutet das, dass ihr größte Sorgfalt gewidmet werden muss. Nehmen Sie die Vorbereitung und  die Ablaufplanung ernst, damit bei der Durchführung alle ihren Spaß haben.

Denken Sie immer daran: Wovon wird der neue Mitarbeiter beim Abendessen seiner Familie erzählen?

Betrachten Sie es als gesamten Prozess, der dem eine Struktur entwickelt werden muss und die Abläufe transparent und weitgehend automatisiert werden sollten.

Eine umfangreiche Checkliste zur perfekten Vorbereitung des Onboardings finden Sie HIER

1. Vorbereitung

Wie fast überall im Leben liegt in der Vorbereitung 80% des Erfolges.

Für das Onboarding bedeutet das, dass ihr größte Sorgfalt gewidmet werden muss. Nehmen Sie die Vorbereitung und  die Ablaufplanung ernst, damit bei der Durchführung alle ihren Spaß haben.

Denken Sie immer daran: Wovon wird der neue Mitarbeiter beim Abendessen seiner Familie erzählen?

Betrachten Sie es als gesamten Prozess, der dem eine Struktur entwickelt werden muss und die Abläufe transparent und weitgehend automatisiert werden sollten.

Eine umfangreiche Checkliste zur perfekten Vorbereitung des Onboardings finden Sie HIER

2. Kultur und Werte des Unternehmens

Basis ist die gelebte Unternehmenskultur. Aus ihr heraus entwickelt sich das
Selbstverständnis im Umgang miteinander.
Welchen Spirit erleben Sie jeden Tag? Was treibt Sie voran?  Die Antworten auf die Fragen des Unternehmenszwecks und womit Sie die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen.

Wofür lieben Sie Ihre Kunden?
Was veranlasst sie zu Ihren Fans zu werden?

Diese Fragen münden in der großen Überschrift des Sinns!

3. Rolle des Unternehmens am Markt

Der übergeordnete Blick auf Rolle des Unternehmens als Gesamtheit am Markt trägt dazu bei, zu reflektieren. Wo stehen wir im Markt und wie ist der Markt an sich gestaltet. sind wir moderne Dienstleister, oder klassische Produzenten auf dem spannenden Weg in eine neue Welt?
Welchen Stand der Digitalisierung haben wir inzwischen erreicht und wie stehen wir damit im Markt?
Welche Vision, welches Ziel verfolgt das Unternehmen in den kommenden zwei, fünf, oder zehn Jahren?

4. Rolle im Unternehmen

Hierbei geht es um den ganz konkreten Sinn, den der neue Kollege in seiner Tätigkeit finden soll.

  • Welche individuelle und unverwechselbare Rolle hat der neue Mitarbeiter im Unternehmen?
  • Wie kann er schnellstmöglich Autonomie in seinem Tun entwickeln?
  • Wie und wo ist seine Wirksamkeit zu erleben und zu messen?

Kennen Sie schon unsere Checkliste?

Hier finden Sie die wichtigsten Fragen die man für ein erfolgreiches Onboarding braucht!

5. Der erste Tag

Sollte mit einem warmen Empfang starten. Er ist der erste Eindruck, der bleibt!
Am besten ist der persönliche Empfang durch den CEO, der ersetzt jedoch nicht das freundliche „Guten Morgen“ des Pförtners, dem „Vorstand des ersten Eindrucks“
Der Tag hat eine klare Struktur und einen geordneten Ablauf. Alle Termine und Versprechen für den ersten Tag müssen einhalten werden! Vom vollständig ausgestatteten Schreibtisch, über die persönliche mailadresse, dem Rundgang durch die Firma bis hin zum gemeinsamen Mittagessen. 

Sehr wertschätzend und entgegenkommend sind z.B. Namensschilder für die Kollegen, damit die Zuordnung und Ansprache so bequem wie möglich gemacht wird.
Am Ende des Tages ist ein gegenseitiges feedback obligatorisch!
Zuhören und mitschreiben ist jetzt die Devise. Was war gut, was geht besser?

6. Die erste Woche

Die Vorstellung im Intranet ist so sympathisch und persönlich wie möglich zu gestalten. Achtung! Hier kommt ein Mensch, der Vertrauen in unser Unternehmen setzt und der ein freundliches Miteinander anstrebt.
Erste Arbeiten im Team und die Anerkennung für erste erfolgreiche Schritte stehen auf dem Programm.
Ein Karriereplan und die individuelle Weiterbildung werden besprochen. Gemeinsam workshops, Arbeitsabläufe und Strukturen werden erläutert. Coachingmöglichkeiten durch den Vorgesetzen angeboten und die nächste Woche geplant.

Appopros Planung: Beim Schuhhersteller Zappos erhält der Neuling am Ende der ersten Woche eine Prämie angeboten. Für den Fall, dass er sofort gehen will, erhält er seinen verdienten Arbeitslohn und zusätzlich 1.000 Dollar. Dies stellt sicher, dass sich Zweifler schnell entscheiden und spart viel Zeit und Geld.

6. Die erste Woche

Die Vorstellung im Intranet ist so sympathisch und persönlich wie möglich zu gestalten. Achtung! Hier kommt ein Mensch, der Vertrauen in unser Unternehmen setzt und der ein freundliches Miteinander anstrebt.
Erste Arbeiten im Team und die Anerkennung für erste erfolgreiche Schritte stehen auf dem Programm.
Ein Karriereplan und die individuelle Weiterbildung werden besprochen. Gemeinsam workshops, Arbeitsabläufe und Strukturen werden erläutert. Coachingmöglichkeiten durch den Vorgesetzen angeboten und die nächste Woche geplant.

Appopros Planung: Beim Schuhhersteller Zappos erhält der Neuling am Ende der ersten Woche eine Prämie angeboten. Für den Fall, dass er sofort gehen will, erhält er seinen verdienten Arbeitslohn und zusätzlich 1.000 Dollar. Dies stellt sicher, dass sich Zweifler schnell entscheiden und spart viel Zeit und Geld.

7. Der erste Monat

Messbare Ziele, erste konkrete Erfolge und die weitere Vorgehensweise nehmen einen großen Teil des Feedbackgesprächs in Anspruch.
Nehmen Sie sich die Zeit und hören gut zu. Es geht um die Inhalte und natürlich auch die Art der Formulierungen. Die Sichtweise auf die neue Situation, die Kollegen und das bisher erlebte sprechen Bände und geben guten Aufschluss auf die aktuelle Einstellung des neuen Kollegen.

8. Die ersten 100 Tage

Nun wird es Zeit für die Teilnahme an Arbeitsgruppen und Projekten.
Feedback nehmen und geben – Resultate reflektieren und Veränderungen kommunizieren. Auf diesem Weg wird die Wertschätzung sichtbar und Wirksamkeit im tagtäglichen Umgang erlebbar.

9. Die ersten sechs Monate

Wenn es die Probezeit überhaupt eine Rolle gespielt hat, sollte der Vertrag ab jetzt unbefristet gelten. Alle arbeitsrechtlichen Schritte werden proaktiv begleitet.
Weitere Schritte im Karriereplan abgesprochen, und Perspektiven klar strukturiert.
Das betriebliche Gesundheitswesen, betriebliche Altersversorgung und viele weitere Werkzeuge der Mitarbeiterbindung werden jetzt eingesetzt. Bitte achten Sie auch hierbei immer auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen.
Besondere Lebensphasen, wie z.B. Hochzeit, Familiengründung etc., verlangen nach speziellen Lösungen.

10. Prominente Onboarding Beispiele

Vielleicht fragen Sie sich, wie beliebte und bekannte Konzerne den Prozess des Onboardings gestaltet haben.

Hierzu eine Auswahl mit recht erstaunlichen Mitteln:

Google, der Meister des Netzwerkens und der Analyse hat sogar einen Namen für Neue: die Noogler.

Deren Vorgesetzte werden standardisiert auf die Einarbeitung vorbereitet. In einem Prozess, der das Siegel der Freiwilligkeit trägt, werden klare Schritte vorgegeben.

Anhand von Listen  können diese Abläufe abgearbeitet werden und deren Erfolge mit bisherigen Einsteigern verglichen werden.

Facebook schickt neue Mitarbeiter erstmal für fast zwei Monate in ein sogenanntes bootcamp. Hier wird das Unternehmen auch im Detail vorgestellt und der Anspruch an die eigene Arbeit definiert. Der Schlüssel liegt in dem Grad der Perfektion, die man sich selbst als Messlatte entwickelt.

Zusätzlich lernt man in diesem Camp Mitarbeiter anderer Abteilungen und Teams kennen, um so die Abläufe im Unternehmen nachvollziehen zu können.

Bei Twitter erwartet neue Mitarbeiter ein perfekt eingerichteter Schreibtisch, mit allen Zugangskarten, Passwörtern etc.

Ein Willkommensgeschenk gehört zum Standard, genauso wie die ganz besondere Gelegenheit Antworten aus erster Hand zu erhalten: Das obligatorische Frühstück mit dem CEO!

Anschließend wird auf einer Tour durch das Unternehmen ein erster Überblick vermittelt. Die Einweisung in notwendige tools und Abläufe runden den Tag ab.

Immer Freitags finden wechselnde Präsentationen unterschiedlicher Teams statt. So erhält man Einblick in die Tätigkeit und Herausforderungen anderer Abteilungen.

Bei Zappos erwartet die Neuen ein vierwöchiges Coaching.
Bereits nach einer Woche wird das bereits erwähnte Angebot unterbreitet:

Gehen Sie jetzt und Sie erhalten zu Ihrem bisher verdienten Lohn 1.000 Dollar als Prämie für den schnellen Entschluss. Diese Vorgehensweise mag im ersten Augenblick abstrus erscheinen – schließlich hat man ja gute Arbeit im Recruiting geleistet und nimmt nur die vermeintlich passenden Kandidaten.

Die Frage zielt natürlich an die innere Einstellung und die grundsätzliche Verbundenheit mit dem Unternehmen ab. So erhält Zappos schnellstmöglich Klarheit darüber, ob sich weitere Investitionen in Form von Zeit und Geld tatsächlich lohnen. Die Prämie scheint angemessen zu sein und sich zu bewähren.

Netflix erlaubt neuen Mitarbeitern, bereits ab dem zweiten Tag, an wichtigen Projekten mitzuarbeiten.

So können sie ihre frische Denkweise und bewährte Vorgehensweise direkt umsetzen. Die Unternehmensbrille und deren Sichtweise wird dadurch vermieden.

Neue Ideen von außen werden unverzüglich Teil der neuen Produkte und Entwicklungen. Begeisterte Mitarbeiterstimmen sprechen sehr für diese Vorgehensweise.

Schauen Sie jetzt die Onboarding Checkliste an!

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Wirkung von optimalem Onboarding

  • Angefangen mit der vollständigen Ausstattung des Arbeitsplatzes, führt eine gute Einarbeitung dazu, dass der Mitarbeiter weniger Fehler macht und leistungsfähiger arbeiten kann.
  • Die beste Arbeitsproduktivität erzielt er dann, wenn er mit den neuen Aufgaben weder unter- noch überfordert ist.
  • Je besser er sich in das neue Arbeitsumfeld einfügen kann, desto höher ist oft auch seine Eigeninitiative und Motivation.
  • Hier spielt auch die soziale Integration eine wichtige Rolle. Wie neue Mitarbeiter aufgenommen werden, bewirkt auch bei den alten Kollegen das Erleben des positiven und wertschätzenden Miteinanders. 
  • Dies führt zu besserer Gesundheit der Belegschaft und zu einem sinkenden Krankenstand. Das erhöht damit wesentlich die Ergebnisse und den Wert des Unternehmens.

Fazit und Ausblick

Arbeitgeber sollten verstehen, dass die Zeit VOR dem ersten Arbeitstag, den Beginn wesentlich prägt. Die optimale Vorbereitung auf den großen Tag legt den Grundstein für einen zufriedenen Mitarbeiter. Begleitet von regelmäßiger Anerkennung und wertschätzender Kommunikation wird der Mitarbeiter zum Markenbotschafter. Die Wahrscheinlichkeit steigt täglich, dass er wiederum für neue Bewerber sorgt.

Künftig wird die Perfektion und die Kreativität mit der Sie im Wettbewerb um passende Mitarbeiter bestehen müssen immer wichtiger. Nutzen Sie die Chancen, die mit dieser Herausforderung verbunden sind und lassen sich von unseren Experten inspirieren.

Ihnen werden neue Wege und Mittel aufgezeigt, die Sie begeistern werden!

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